DER PARASIT / D

Donnerstag, 18.01.2018 19:30
 
 


„Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne.“ aus DER PARASIT von Friedrich Schiller


Mobbing, Korruption und Veruntreuung sind, wie es scheint, immer in Mode: Kollegen, die intrigieren und sich mit fremden Federn schmücken, Chefs, die sich einseifen lassen, Politiker und Manager, die in die eigene Tasche wirtschaften und am Ende noch Abfindungen kassieren. Friedrich Schiller zeigt in seiner Komödienbearbeitung einen Staatsdiener, der es versteht, seine berufliche Inkompetenz geschickt durch Schmeicheleien und Lügen zu verbergen. Er umgarnt die Mutter seines Vorgesetzten, bezirzt dessen Tochter und versucht, sich einen angesehenen Posten zu erschleichen. Schamlos nützt er dabei das Wissen und den Fleiß seiner allzu gutmütigen Kollegen aus, bis er durch den gewitzten Plan eines seiner Opfer endlich doch noch über seinen perfiden Hochmut stolpert.


Schillers rasante Komödie über das skrupellose Streben nach Reichtum und Macht trägt den Untertitel DIE KUNST, SEIN GLÜCK ZU MACHEN und ist ein Lehrstück über die Spielregeln des Erfolgs.


Regie: Tobias Materna

Ausstattung: Lorena Diaz Stephens und Jan Hendrik Neidert

Licht: Arndt Rössler

Dramaturgie: Britta Kampert und Birke Baumann

Regieassistenz: Agnes Kitzler

Ausstattungsassistenz: Lilli Löbl

Inspizienz: Angelyn Bär


Narbonne, Minister: Bernhard Leute

Madame Belmonte, seine Mutter: Martin Brachvogel

Charlotte, seine Tochter: Bo Phyllis Strube

Selicour: Sven Walser

La Roche: Daniel F. Kamen

Firmin: Fritz Egger

Karl Firmin: Luzian Hirzel

Michel, Kammerdiener: David Kopp

Robineau, Selicours Cousine vom Land: Alexandra Maria Nutz