Voodoo Jürgens

Freitag, 19.10.2018 20:00
 
 

Mit viel Respekt vor dem Interpreten Ludwig Hirsch, wird Voodoo Jürgens die großen Hits von der „Omama“ bis zu „ I lieg am Ruckn“ und viele andere wieder auf die Bühne bringen.

Wer könnte dazu besser prädestiniert sein – schon immer ein großer Verehrer von Ludwig Hirsch, gehen auch seine musikalischen Wurzeln auf diesen „dunkelgrauen“, aber auch manchmal „himmelblauen“ Liedermacher zurück.

40 Jahre nach Veröffentlichung des legendären Ludwig Hirsch Albums „Dunkelgraue Lieder“ kommen die Hits wieder auf die Bühne.

"Ich glaube was Ludwig Hirsch und mich verbindet ist die tragisch/komische Sicht auf die Welt. Es dem Publikum zuzutrauen eine tieferen Blick auf die menschliche Seele zu werfen auch wenn das nicht immer nur Spaß bedeutet und trotzdem soll dieser aber auch nicht ausbleiben." >> Voodoo Jürgens <<

„der Austro-Pop-Hype der Stunde!“ - Musikexpress

„Voodoo Jürgens gilt als besonders heiße Aktie der heimischen Popmusik“ - ORF

„Er bringt alles mit was man als künftiger Fixstern am Austropop-Himmel braucht.“ – WIENER


Per Mund-(und bald auch Medien-)Propaganda als "Next Best Thing"- Hype von und in Wien vor etwas mehr als einem Jahr gestartet, hat sich Voodoo Jürgens gleich mit seinem nun vorliegenden Debüt-Album von der einengenden, wenn nicht gar tödlichen Umarmung der "Checker" emanzipiert und ein substanzielles, ein wahrhaftiges und vor allen Dingen ein berührendes Erstlingswerk abgeliefert.

Voodoo Jürgens springt auch nicht auf einen Austropop-Hype-Zug oder dergleichen auf; er singt in der Sprache in der er spricht, denkt, träumt und Dinge erlebt. Die Vorbilder für seinen Zugang zu Musik sind der erwähnte Dylan, Leonard Cohen, Tom Waits und durchaus auch krachigere, spätere Sachen wir The Libertines (mit deren Pete Doherty ihn eine auf wechselseitigen künstlerischem Respekt beruhende Freundschaft verbindet). Es sind aber auch die Beat-Poeten der Fünfziger. Gewiss: Respekt für Ambros, Danzer und Ludwig Hirsch ist vorhanden, genauso wie Freundschaften zu einigen Protagonisten des heutigen Wiener Pop-Wunders (Wanda, Der Nino aus Wien; auch Ja, Panik, die quasi als seine Backingband bei "Heite grob ma Tote aus" fungieren), und auch ein HC Artmann, ein Qualtinger, ein Kottan werden Spuren in Voodoo hinterlassen haben; aber genauso waren/sind die eben Genannten im Geiste Verbündete der Ur-Beatniks und der genannten internationalen Referenzen und keine Vertreter eines simpel gestrickten Austro-Provinzialismus, der seit je her den Epigonen vorbehalten ist.

Voodoo Jürgens hat sich also einen Fahrschein für jene Bim (= Straßenbahn) gekauft, die in die erste Liga österreichischen Pops fährt, ohne dabei Fendrich, Gabalier oder "tiafen Schmäh"-Pop im Sinn zu haben...